Kotor auf eigene Faust


Kotor
Kotor

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Kotor liegt an der Adriaküste Montenegros und verzaubert mit einer mittelalterlichen Altstadt, verwinkelten Gassen und romantischen Kirchen. Wir geben Ihnen Informationen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und hilfreiche Tipps rund um die Fortbewegung für Kotor auf eigene Faust. Außerdem finden Sie eine Karte mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Kotor.

Kotor Kreuzfahrthafen

Der Kreuzfahrthafen von Kotor ist recht klein. Neben der Stadtmauer befindet sich eine lange Mole, die für Kreuzfahrtschiffe vorgesehen ist. Sollte diese bereits belegt sein, ankern die Schiffe stattdessen in der Bucht und Gäste werden mit Tenderbooten an Land gebracht.

Für weitere Informationen, besuchen Sie gerne unsere Seite Kotor Kreuzfahrt-Hafenterminal.

Entfernung vom Hafen zu den Sehenswürdigkeiten

  • Altstadt von Kotor: 300 Meter
  • Perast: 13 Kilometer (20 Minuten mit dem Auto)
  • Inseln St. Marien und St. Georg: 14 Kilometer (20 Minuten mit dem Auto und dann Überfahrt mit einem Boot)

3 Highlights für Kotor auf eigene Faust

Kotor ist ein vielfältiges Reiseziel, das häufig im Rahmen von Mittelmeerkreuzfahrten angefahren wird. Während Ihres Aufenthalts haben Sie die Wahl zwischen einem Stadtspaziergang in der hervorragend erhaltenen Altstadt oder Ausflügen zu den Highlights der Natur.

Altstadt von Kotor

Die mittelalterlicheAltstadt von Kotor gilt als eine der besterhaltenen im Mittelmeerraum und wurde 1979 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Kaum irgendwo sonst kann man ein seit dem 12. bis 14. Jhd. nahezu vollständig erhaltenes Stadtbild bewundern. Natürlich ist die Altstadt von Kotor autofreie Zone – das einzige Auto ist eine Fiat 500 Replika, das als Müllauto genutzt wird. Freuen Sie sich auf eine einzigartige Stadt, umgeben von alten Stadtmauern und durchzogen von verwinkelten Gassen und schönen Plätzen. Vor Ort erwarten die gewaltige Sankt-Tryphon-Kathedrale, der Prinzenpalast oder das Napoleon Theater Ihren Besuch. Wenn Sie sich für die Seefahrtsgeschichte interessieren, sollten Sie sich zudem einen Besuch im Schifffahrtsmuseum nicht entgehen lassen.

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Perast

Perast ist eine kleine Gemeinde im Norden Kotors, ca. 10 km entfernt entlang des Golfes gelegen. Die Stadt gehörte zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert zur Republik Venedig, was sich unschwer und eindrucksvoll im Stadtbild wieder erkennen lässt. Ein Spaziergang durch die Innenstadt ist nicht nur für Architekturfreunde ein Hochgenuss. Im späten Mittelalter hatte Perast keine Stadtmauer, was in der damaligen Zeit ungewöhnlich war. Seine geographische Lage erlaubte es allerdings, neun einzelne Wachtürme zu bauen, die einen sehr effektiven Schutz ermöglichten. Viele von ihnen sind heute noch immer gut erhalten und können besichtigt werden.

Besuch auf der Insel „St. Marien auf dem Felsen“

In der Bucht von Kotor liegen zahlreiche kleine Inseln, unter anderem auch die zur Gemeinde Perast gehörenden St. Georg und „St. Marien auf dem Felsen„. Die überraschend kleine Insel St. Georg verzaubert Besucher mit einer ruhigen Atmosphäre. Sie ist dicht bewaldet und verfügt über ein Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert sowie einen Friedhof für Adlige aus Perast. Für die Öffentlichkeit ist St. Georg allerdings nicht zugänglich. Sie können die Insel also nur im Rahmen einer Bootsfahrt vom Wasser aus beobachten.

St. Marien auf dem Felsen, bei den Einheimischen bekannt als „Lady on the Rock“, kann hingegen betreten werden. Auf der Insel befindet sich eine kleine Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die sehr aufwendig und sehenswert restauriert wurde. Außerdem können Sie hier der Tradition des Steinwerfens auf den Grund gehen. Die Insel wurde nämlich durch Steine aus gesunkenen Schiffen künstlich erbaut. Jedes Jahr am 22. Juli werfen Einheimische wieder Steine uns Meer und vergrößern die Insel so stückweise. St. Marien gilt in Montenegro als „heiliger Platz“.

Alternativen zu Ausflügen auf eigene Faust

In Kotor und Umgebung können Sie einiges erleben und entdecken. Im Zeichen der Natur, Kultur und Geschichte können Sie Montenegros traumhafte Ecken erkunden. Sehr beliebt ist auch das Baden in der berühmten Blauen Grotte. Mit „Meine Landausflüge“ können Sie die Vielfalt von Montenegro bei eindrucksvollen Ausflügen bewundern. Freuen Sie sich auf eine familiäre Atmosphäre durch kleine Gruppen und einen erfahrenen Reiseleiter mit Insider Tipps. Eine „Pünktlich zurück zum Schiff“-Garantie ist ebenfalls inklusive.

Kotor in 3 Stunden zu Fuß

Ihre Erkundungstour durch Kotor beginnt direkt am Hafen von Kotor, wo Kreuzfahrtschiffe unmittelbar vor der vollständig erhaltenen Stadtmauer anlegen. Bereits beim Verlassen des Hafengeländes eröffnet sich ein eindrucksvoller erster Blick auf die Stadt: das ruhige Wasser der Bucht, die massiven Befestigungsanlagen und die steil aufragenden Berge im Hintergrund prägen das Stadtbild. Nach einem kurzen Spaziergang erreichen Sie das Seetor, den Haupteingang zur historischen Altstadt.

Nach dem Durchqueren des Seetors betreten Sie das mittelalterliche Zentrum Kotors und stehen wenige Schritte später auf dem Waffenplatz, dem größten Platz der Altstadt. Der Uhrturm aus dem 17. Jahrhundert sowie der ehemalige Fürstenpalast geben einen guten ersten Eindruck von der langen Geschichte der Stadt.

Im Anschluss tauchen Sie für etwa 30 Minuten in die verwinkelten Gassen der Altstadt ein. Kotor ist bewusst labyrinthartig angelegt, mit schmalen Durchgängen, kleinen Plätzen und überraschend ruhigen Ecken. Beim gemütlichen Schlendern entdecken Sie historische Wohnhäuser, kleine Geschäfte und zahlreiche Details, die den besonderen Charme der Stadt ausmachen.

Nach wenigen Gehminuten erreichen Sie die Kathedrale des Heiligen Tryphon, eines der bedeutendsten Wahrzeichen Kotors. Das romanische Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert prägt das Stadtbild und spiegelt die religiöse und kulturelle Bedeutung der Stadt wider. Für die Besichtigung der Kathedrale und des Platzes davor sollten Sie etwa 20 Minuten einplanen.

Der Weg führt Sie anschließend weiter durch die Altstadt zum Maritimen Museum, das in einem barocken Palast untergebracht ist und an die Seefahrertradition Kotors erinnert. Auch ohne Museumsbesuch lohnt sich ein Aufenthalt in diesem ruhigeren Teil der Altstadt, der sich gut für einen kurzen Rundgang von etwa 20 Minuten eignet.

Nur wenige Schritte entfernt gelangen Sie zur Kirche St. Lukas, einer kleinen, aber sehr alten Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die umliegenden Gassen sind bekannt für ihre entspannte Atmosphäre und die zahlreichen Katzen von Kotor, die hier allgegenwärtig sind.

Im weiteren Verlauf spazieren Sie entlang der inneren Bereiche der Stadtmauer, von wo aus sich immer wieder schöne Blicke auf die umliegenden Berge und die oberen Teile der Festungsanlage ergeben. Dieser Abschnitt der Tour nimmt ungefähr 20 Minuten in Anspruch und bietet einen guten Kontrast zum lebhaften Zentrum der Altstadt.

Zum Abschluss kehren Sie in gemächlichem Tempo durch die Altstadt zurück in Richtung Seetor. Auf dem Rückweg bleibt noch ausreichend Zeit für einen Kaffee oder ein Eis, bevor Sie nach etwa 30 Minuten wieder den Hafen von Kotor erreichen. Nach insgesamt rund drei Stunden endet Ihre Tour entspannt in Hafennähe – ideal, um rechtzeitig zu Ihrem Schiff zurückzukehren und die Eindrücke dieser außergewöhnlichen Stadt nachklingen zu lassen.

Zentralmarkt von Riga

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Wissenswertes für Landausflüge in Kotor

Welche Reedereien fahren nach Kotor?

Kotor zählt zu den eher unbekannten und daher nicht häufig angefahrenen Häfen in der Adria. Jährlich besuchen ca. 50.000 Kreuzfahrtgäste die kleine Stadt in Montenegro. Sie können die Stadt im Rahmen von Adria- oder Mittelmeerkreuzfahrten von beispielsweise TUI Cruises, AIDA Cruises oder MSC Kreuzfahrten beschen.

Brauche ich für Kotor ein Visum?

Montenegro ist zwar aktuell nur Beitrittskandidat der EU, die Einreise ist für deutsche Staatsbürger bis zu einer Aufenthaltsdauer von 30 Tagen allerdings mit dem Personalausweis möglich. Ausreichend Zeit also für Ihren Landausflug. Informieren Sie sich aber dennoch bitte vor Antritt Ihrer Kreuzfahrt bei Ihrer Reederei über die für Ihre Reise gültigen Einreisebestimmungen.

Wann ist die beste Reisezeit für Kotor?

Die meisten Reedereien bereisen die Adria in den Sommermonaten zwischen April und September. Dies ist auch die beste Reisezeit für Montenegro. Teilweise kann es sehr trocken und heiß werden – denken Sie daher an Ihren Flüssigkeitshaushalt. Nicht selten gibt es in den Sommermonaten auch Waldbrände.

Wie ist die Landeswährung in Kotor?

Die offizielle Währung in Montenegro ist der Euro, sodass ein Währungstausch nicht erforderlich ist. Gängige Kreditkarten werden landesweit akzeptiert.

Wie gelangt der Transfer zum Kreuzfahrt-Hafenterminal?

Flughafen Tivat

Es gibt zwei Flughäfen in der Umgebung von Kotor, über die Sie die Hafenstadt erreichen können. Der Flughafen Tivat liegt bei einer Strecke von nur 5 Kilometern nicht weit von dem Kreuzfahrthafen entfernt. Da es keine direkte Verbindung der Öffentlichen Verkehrsmittel gibt, ist eine Taxifahrt die bequemste Möglichkeit, den Hafen zu erreichen. Eine Fahrt dauert je nach Verkehrslage nur etwa 10 bis 20 Minuten.

Flughafen Podgorica

Dieser Flughafen ist mit 65 Kilometern schon etwas entfernter gelegen. Nicht selten führen Flüge in die Region jedoch dort hin. Um Geld zu sparen, können Sie vom Flughafen aus zunächst ein Taxi zum Bahnhof von Podgorica nehmen und von dort aus mit der Bahn nach Kotor fahren. Alternativ können Sie natürlich auch die gesamte Strecke mit dem Taxi zurücklegen. Die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Seite Kotor Kreuzfahrt-Hafenterminal.

Wie erreiche ich das Stadtzentrum?

Zu Fuß

Die Altstadt von Kotor liegt nicht weit vom Stadtzentrum entfernt und kann bequem zu Fuß erreicht werden. In der Altstadt selbst können Sie sich ohnehin ausschließlich zu Fuß fortbewegen. Bitte beachten Sie allerdings, dass insbesondere der Weg auf die Stadtmauer ein gutes Schuhwerk erfordert.

Fortbewegung in Kotor

Öffentliche Verkehrsmittel

Innerhalb von Kotor brauchen Sie keine öffentlichen Verkehrsmittel um sich fortzubewegen. Alles liegt nah beieinander und Sie können problemlos zu Fuß laufen. Wenn Sie jedoch in eine außerhalb gelegene Stadt fahren möchten oder zu einem schönen Strand, können Sie das mit öffentlichen Verkehrsmitteln machen. Der Busbahnhof befindet sich etwa 10 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Von dort aus können Sie in die umliegenden Städte reisen, z.B. nach Podgorica, Niksic oder Herceg Novi. Die Fahrten sind je nach Ziel unterschiedlich teuer. Sie können jedoch mit einem Fahrkartenpreis um die 10 Euro rechnen.

Hop-on Hop-off-Busse

Wie in vielen anderen Städten, haben Sie auch in Kotor die Möglichkeit die Stadt sowie deren Umgebung mit den doppelstöckigen Sightseeing-Bussen zu erkunden. Sie fahren mit dem Bus zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten und vorbei an malerischen Landschaften. Von Kotor aus geht es nach Risan, Perast, Bajova und Kula und dann zurück. Sie können an allen Haltestellen jederzeit ein- und aussteigen. Es fährt ca. alle 30 Minuten ein Bus von der jeweiligen Haltestelle wieder los. Ein Tagesticket für Erwachsene kostet 22 Euro, für Kinder 10 Euro.

Taxi

Am Hafen warten Taxen auf die Gäste von Kreuzfahrtschiffen. Sie haben sich auf Rundfahrten spezialisiert und werben mit verschiedenen Fotos und Karten. Die meisten Taxifahrer sprechen gebrochenes englisch, sodass Sie sich durchaus mit Ihnen verständigen können.

Mietwagen

Wenn Sie Kotor gerne mit einem Auto besichtigen möchten, können Sie dieses direkt in der Nähe des Hafens mieten. Es gibt verschiedene Anbieter, die Ihnen zur Verfügung stehen. Neben Autos können Sie auch Roller und Fahrräder mieten. Autos sind innerhalb der Stadtmauer allerdings nicht erlaubt. Dort müssen Sie sich zu Fuß fortbewegen.

Zu Fuß

In Kotor können Sie sich ganz einfach zu Fuß fortbewegen. Die schöne Altstadt mit ihren engen Gassen können Sie ohnehin kaum anders besichtigen. Wenn Sie möchten, können Sie für drei Euro auch auf der Stadtmauer entlang spazieren.

Gibt es eine wichtige Website?

Häufig gestellte Fragen zu Kotor

Ja, Kotor ist ein sehr lohnendes Ziel für einen Landausflug. Die historische Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, liegt direkt am Kreuzfahrthafen und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Die Kombination aus mittelalterlicher Architektur, spektakulärer Bergkulisse und der Bucht von Kotor macht den Hafen besonders attraktiv.

Die offizielle Währung in Montenegro ist der Euro. Ein Geldwechsel ist daher für Reisende aus dem Euroraum nicht erforderlich. Kreditkarten werden in Kotor weitgehend akzeptiert, besonders in Restaurants und Geschäften der Altstadt.

Die beste Reisezeit für Kotor liegt zwischen April und September. In diesen Monaten wird die Adria von den meisten Reedereien befahren. In den Sommermonaten kann es sehr heiß werden, daher sind Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser empfehlenswert.

Ja, Kotor eignet sich hervorragend für eine Erkundung zu Fuß. Die Altstadt ist autofrei und kompakt, sodass alle Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Auch vom Kreuzfahrthafen aus ist alles bequem erreichbar. Für den Aufstieg zur Festung oder auf die Stadtmauer wird festes Schuhwerk empfohlen.

Hop-on-Hop-off-Busse sind eine gute Option, wenn Sie neben Kotor auch die Umgebung erkunden möchten. Die Route führt unter anderem nach Perast, Risan und entlang malerischer Küstenabschnitte. Ein Tagesticket kostet etwa 22 Euro für Erwachsene und ermöglicht flexibles Ein- und Aussteigen.

Kotor zählt zu den kleineren Kreuzfahrthäfen in der Adria. Pro Jahr besuchen rund 50.000 Kreuzfahrtgäste die Hafenstadt. Dadurch bleibt die Altstadt trotz Kreuzfahrtbetrieb vergleichsweise ruhig und überschaubar.

Für einen klassischen Landausflug in Kotor reichen drei bis vier Stunden aus. In dieser Zeit lassen sich die Altstadt, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und eine kurze Pause problemlos miteinander verbinden.

Der Aufstieg zur Festung San Giovanni lohnt sich besonders bei gutem Wetter. Von oben bietet sich ein spektakulärer Blick über die Altstadt und die gesamte Bucht von Kotor. Für den Aufstieg sollten Sie jedoch mindestens 1,5 bis 2 Stunden und gutes Schuhwerk einplanen.

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Avatar von Jule Vaupel

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