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Landausflüge in Fort-de-France (Martinique)

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Nützliche Informationen für Ausflüge in Fort-de-France (Martinique)

Informationen zum Kreuzfahrthafen, zu den schönsten Sehenswürdigkeiten sowie viele nützliche Tipps für Landausflüge in Fort-de-France (Martinique) haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in und um Fort-de-France

Mit Martinique besuchen Sie eine weitere wundervolle Insel der Kleinen Antillen und gleichzeitig ein Stück Frankreich. Die Insel liegt zwischen Dominica und St. Lucia und ist ein französisches Übersee-Département. Kulturell wird die Insel daher sowohl durch französische als auch kreolische Einflüsse geprägt.

Darüber hinaus überzeugt Martinique mit einer abwechslungsreichen Landschaft. Während der idyllischere Norden der Insel vor allem durch den mächtigen Vulkan Pelée, üppige Regenwälder und Berge, Wasserfälle sowie schwarze Sandstrände geprägt ist, ist der flachere Süden das touristische Zentrum und für seine wunderschönen langen weißen Sandstrände bekannt. Das klare, türkisfarbene Wasser lädt dabei förmlich zum Entspannen und Baden ein. Genießen Sie bei Ihrem Kreuzfahrt-Aufenthalt also den einzigartigen Charme der Insel und lassen Sie sich von der eindrucksvollen abwechslungsreichen Natur verzaubern.

Fort-de-France

Fort-de-France ist in einer Bucht im Westen der Insel gelegen und als Hauptstadt das wirtschaftliche Zentrum. Etwa 80.000 der ca. 380.000 Einwohner Martiniques wohnen hier. Bei einem Rundgang durch das Zentrum können Sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken und den französischen Flair der Insel erleben. Die Entfernungen sind gut zu Fuß zu bewältigen und die Straßen sind wie ein Gitternetz geplant, sodass die Orientierung leicht fällt. Entlang der Hauptstraßen Rue Victor Hugo, Rue Victor Schoelcher und Rue Francois Arago gibt es zahlreiche Geschäfte, die sich perfekt für einen kleinen Bummel eignen.

Sind Sie bei Ihrem Rundgang auf der Suche nach einer Stärkung, sollten Sie unbedingt einen Abstecher zu einem der lokalen Märkte im Zentrum unternehmen. Besonders beliebt ist die Markthalle Marché Couvert, auf der lokale Händler ihre Produkte täglich außer sonntags anbieten. Schlendern Sie durch die Gänge, genießen Sie die belebte Atmosphäre und lassen Sie sich von der großen Auswahl an exotischen Früchten, Gemüsesorten, Gewürzen, Blumen und hübschen Andenken ins Staunen bringen.

Bibliothèque Schœlcher

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum von Fort-de-France zählt die Bibliothèque Schœlcher. Benannt ist die öffentliche Bibliothek nach Victor Schœlcher, einem Politiker und Gegner der Sklaverei, der sein Vermögen und seine umfangreiche Büchersammlung der Allgemeinheit Martiniques vererbte. Hierfür wurde zunächst Ende des 19. Jahrhunderts eine Bibliothek in Paris errichtet und ausgestellt. Daraufhin wurde das Gebäude in Einzelteile zerlegt und schließlich in Fort-de-France wieder neu aufgebaut. Sie wurde 1893 eröffnet und steht heute unter Denkmalschutz. Dabei ist die Bibliothek von innen sowie auch von außen wunderschön anzusehen. Das Gebäude besteht aus einem Metallskelettbau aus Fertigteilen, die den leichten Abbau und Wiederaufbau ermöglichten, sowie Beton, Holz und Eisen. Nach oben hin schließt sie mit einer pyramidenförmigen Glaskuppel ab. Auch der quadratische Innenraum ist schmuckvoll verziert und daher einen Besuch wert.

Kaiserin Joséphine Statue

Schräg gegenüber zur Bibliothèque Schœlcher befindet sich die Grünanlage Park La Savane. Dort befindet sich ein Marmorstandbild von der Kaiserin Joséphine. Sie war die erste Frau von Napoleon und stammte aus Martinique, weshalb ihr zu Ehren ein Denkmal errichtet wurde. Da sie als Kaiserin jedoch gegen die Abschaffung der Sklaverei war, ist sie in der Bevölkerung sehr unbeliebt. Aktivisten sind auf ihre Weise mit dem Denkmal umgegangen und haben der Statue ihren Kopf entledigt. Auch nach Reparaturen fehlte immer wieder der Kopf, sodass die Behörden es schließlich bei der kopflosen Statue beließen.

Kathedrale Saint-Louis

Aus dem Stadtkern von Fort-de-France ragt regelrecht die 58 Meter hohe Saint-Louis Kathedrale heraus. An dieser Stelle wurden bereits andere Kirchen errichtet, die jedoch von diversen Naturkatastrophen zerstört wurden. Die Saint-Louis Kathedrale wurde im 19. Jahrhundert von Pierre-Henry Picq, der auch der Architekt der Bibliothek Schœlcher war, entworfen und ist Sitz des Erzbischhofs. Die Einzelteile wurden ebenfalls zunächst in Frankreich vorgefertigt und nach Martinique verschifft. Wie die Bibliothek besteht die Kathedrale aus einem Metallskelettbau, der die Gebäude vor Erdbeben und Feuer schützen soll. Die markante Metallstruktur, der Glockenturm und der lichtdurchflutete und verzierte Innenraum machen die Kathedrale zu etwas besonderem.

Vulkan Montagne Pelée

Der Montagne Pelée thront im Norden über Martinique. Mit einer Höhe von 1.397 Metern ist er der höchste Berg der Insel. Er ist noch immer ein aktiver Vulkan, wobei die letzte Eruption mittlerweile viele Jahrzehnte zurückliegt. Die letzte große und zugleich verheerende Eruption war im Mai 1902. Bei dem Ausbruch wurde die naheliegende Stadt Saint-Pierre fast komplett zerstört und über 30.000 Menschen kamen ums Leben.

Heute gilt der Vulkan als gut überwacht und kann auf verschiedenen Wanderwegen erkundet werden. Währenddessen können die Besucher einen atemberaubenden Panoramablick über die Insel genießen.

Saint-Pierre

Möchten Sie mehr zum Vulkanausbruch von 1902 erfahren, ist ein Besuch der beschaulichen Küstenstadt Saint-Pierre empfehlenswert. Sie ist etwa 30 Kilometer nördlich von Fort-de-France am Fuße des Vulkans Mount Pelée gelegen und war einst die Inselhauptstadt. Nach dem fatalen Vulkanausbruch im Jahr 1902, bei dem die Stadt fast vollständig vernichtet wurde, lag sie jedoch in Schutt und Asche und erholte sich nur langsam.

Heute ist sie mit rund 4.100 Einwohnern als Stadt der Kunst und Geschichte klassifiziert. So kann man beispielsweise die historische Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption, die Überreste eines Theaters oder das Vulkanmuseum Frank A. Perret besuchen. Das Museum soll ein Ort zum Erinnern und zur Aufklärung sein. Anhand von zahlreichen Fundstücken kann man viel zum Vulkanausbruch und seinen Einfluss auf die Geschichte von Saint-Pierre erfahren.

Jardin de Balata

Martinique wird auch als Blumeninsel der Karibik bezeichnet. Um einen Eindruck von der außergewöhnlichen Artenvielfalt zu erhalten, lohnt sich ein Besuch des Jardin de Balata. Der botanische Garten zählt zu den schönsten Gärten der Karibik. Nur etwa zehn Kilometer von Fort-de-France entfernt können Sie auf schattigen Wegen sowie auf einem Baumwipfelpfad die rund drei Hektar große Gartenanlage erkunden. 1982 begann der Gartenarchitekt Jean-Philippe Thoze mit der liebevollen Gestaltung rund um das Haus seiner Großeltern. Nach ein paar Jahren wurde der Garten auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und lädt heute Groß und Klein zu einem Spaziergang durch die wunderschöne Pflanzenwelt ein. Bei einem Besuch können Sie bis zu 3.000 verschiedene Pflanzenarten aus aller Welt und mit Glück sogar Kolibris bestaunen.

Sacré-Cœur de Balata

Ein weiterer beliebter Zwischenstopp auf Rundfahrten ins Landesinnere ist die katholische Kirche Sacré-Cœur de Balata. Als Miniaturversion der berühmten Pariser Basilika Sacré-Cœur thront Sie auf den Hügeln über Fort-de-France. Erbaut wurde diese Replik, um die im Ersten Weltkrieg für Frankreich gefallenen martiniquischen Soldaten zu ehren. Bei einem Besuch können Sie außerdem einen fantastischen Ausblick über die Hafenstadt sowie die umliegende Umgebung genießen.

Strände

Auf Martinique finden Sie viele schöne Strände und Orte zum Baden. Der Sand an den Stränden im Norden ist aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs dunkel, während sich die Strände im Süden durch schneeweiße oder goldene Sandkörner auszeichnen.

Als Kreuzfahrtgast haben Sie die Qual der Wahl. Möchten Sie im Umkreis von Fort-de-France bleiben, sind die nördlich gelegenen Strände an der Westküste empfehlenswert. Zwischen Fort-de-France und dem kleinen Ort Schœlcher finden sich einige kleine Strände, die Sie nach wenigen Minuten Fahrt im Auto schnell erreichen.

Auch Fort-de-France selbst hat einen kleinen Stadtstrand am Park La Savane. Der Plage La Française ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn Sie vor der Rückkehr zu Ihrem Schiff noch einen kleinen Abstecher zu einem Strand machen möchten. Der Strand liegt zwischen den beiden Terminals, sodass Sie beide Häfen in gut zehn Minuten zu Fuß erreichen.

Die touristischeren Strände befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht im Süden von Martinique. Äußerst beliebt ist Pointe-du-Bout mit seinem Strand Anse Mitan. Per Fähre ist der Badeort von Fort-de-France aus einfach zu erreichen. Der Ort wird auch als St. Tropez der Karibik bezeichnet und bietet viele Geschäfte, Hotels, Restaurants, Cafés und Bars. Folgen Sie der Bucht weiter Richtung Süden, gelangen Sie nach etwa zwei Kilometern bereits zum nächsten Strand im Örtchen Anse a l’Ane. Auch von hier aus können Sie per Fähre zurück nach Fort-de-France übersetzen.

Der wohl schönste Strand von Martinique ist Grande Anse des Salines. Er befindet sich an der Südspitze der Insel bei Saint-Anne, ca. 50 Kilometer von Fort-de-France entfernt. Die etwa einstündige Fahrtzeit lohnt sich, denn es erwartet Sie ein rund 1,2 Kilometer langer und mit Palmen gesäumter Traumstrand.

Karte vom Kreuzfahrthafen in Fort-de-France (Martinique)

Kreuzfahrtschiffe können in Fort-de-France an zwei verschiedenen Terminals anlegen, die jeweils mehrere Liegeplätze bieten.

Am Pointe Simon Cruise Terminal legen Schiffe an einem langen Steg an. Dieses Terminal befindet sich direkt vor dem Stadtzentrum von Fort-de-France, sodass die Innenstadt in nur wenigen hundert Metern zu Fuß erreichbar ist.

Das zweite Terminal Quai des Tourelles befindet sich am Stadtrand. Hier legen in erster Linie Schiffe an, deren Kreuzfahrten in Martinique starten oder enden. Von hier aus kann das Stadtzentrum zu Fuß in etwa 20 Minuten erreicht werden. Der Weg ins Zentrum ist durch weiße Markierungen auf dem Boden gut zu finden. Etwas bequemer ist es jedoch im Taxi. Eine Fahrt kostet ca. 8 Euro.

Beide Terminals verfügen über eine Touristeninformation und Duty-free Shops für Einkäufe. Häufig werden Kreuzfahrtgäste im Hafenbereich nach Verlassen des Schiffes bereits stimmungsvoll von Hostessen begrüßt, die für Fragen bereit stehen und Informationsmaterial verteilen.

Buchen Sie einen Landausflug über uns, werden Sie selbstverständlich in der Nähre Ihres jeweiligen Liegeplatzes am Hafen abgeholt.

Wissenswertes für Landausflüge in Fort-de-France (Martinique)

Reedereien und Routen

Der Hafen von Fort-de-France ist insbesondere bei den deutschen Reedereien AIDA Cruises und TUI Cruises sowie bei Costa Kreuzfahrten ein fester Bestandteil ihrer Routen während der Wintersaison in der Karibik. MSC Cruises fährt Martinique ebenfalls häufig an und nutzt den Hafen auch für den Passagierwechsel. Auch die amerikanischen Reedereien wie Royal Caribbean, Holland America Line und Princess Cruises steuern den Hafen an, wenn auch nicht ganz so häufig.

Andere Ziele auf den klassischen Routen durch die Karibik und Mittelamerika sind häufig La Romana, Montego Bay, Roseau (Dominica), Castries (St. Lucia), St. John’s (Antigua), die ABC-Inseln Oranjestad (Aruba), Kralendijk (Bonaire) und Willemstad (Curaçao) sowie Puerto Limón, Cartagena de Indias und Colón in Mittelamerika.

Einreise und Visum

Für die Einreise nach Martinique benötigen Sie bei einem Kreuzfahrt-Aufenthalt kein Visum. Da Martinique ein französisches Überseegebiet ist, unterliegt die Einreise ähnlichen Bestimmungen wie in Frankreich. Ein gültiger Reisepass oder sogar ein gültiger Personalausweis sind daher in den meisten Fällen ausreichend. Da die Regelungen in den anderen Häfen Ihrer Kreuzfahrt oder an den Flughäfen bei der Ein- und Ausreise hiervon abweichen können, wird jedoch grundsätzlich empfohlen, einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens sechs Monaten über das Aufenthaltsende hinaus mitzuführen.

Wir empfehlen generell sich über alle gültigen Einreisebestimmungen direkt bei Ihrer Kreuzfahrt-Reederei und beim Auswärtigen Amt rechtzeitig vor Ihrer Kreuzfahrt zu informieren.

Taxi und öffentlicher Nahverkehr

Haben Sie keinen Transfer oder geführten Landausflug gebucht, haben Sie mehrere Möglichkeiten Fort-de-France und Umgebung auf eigene Faust zu entdecken.

Taxen stehen an den Hafenausgängen normalerweise in ausreichender Anzahl zur Verfügung. In der Regel sind sie mit einem Taxameter ausgestattet und es gibt für Rundfahrten feste Preise pro Stunde in Höhe von ca. 40 Euro. Um am Ende der Fahrt keine Überraschung zu erleben, empfehlen wir jedoch den Preis vor Beginn mit dem Fahrer abzusprechen. Generell ist das Preisniveau im Vergleich zu anderen Häfen in der Karibik deutlich teurer.

Öffentliche Busse können bei Ihrem Kreuzfahrt-Aufenthalt eine kostengünstige Alternative sein. Zum einen gibt es größere Linienbusse, die auf verschiedenen Linien durch Fort-de-France und die nähere Umgebung fahren. Eine weitere Alternative sind die sogenannten Taxis Collectifs. Dies sind Minibusse für maximal neun Personen, die auch außerhalb der unmittelbaren Umgebung von Fort-de-France über die ganze Insel fahren. Sie sind gut am „TC“ auf dem Kennzeichen zu erkennnen. Die Ziele ihrer Fahrt stehen meist auf einem Schild hinter der Frontscheibe. Die Minibusse fahren jedoch nicht nach festen Zeitplänen, sodass in jedem Fall ausreichend Zeit für die Rückkehr zum Schiff eingeplant werden sollte. Der nächste Busbahnhof Gare Routière befindet sich im Stadtzentrum zwischen dem Place de la Savane und dem Hafen Pointe Simon.

Ein beliebtes Transportmittel, um zu den Stränden an der gegenüberliegenden Seite der Bucht zu gelangen, sind Fähren. Wenn Sie am Pointe Simon Cruise Terminal ankommen, müssen Sie sich lediglich rechts halten und erreichen die Anleger bereits nach wenigen Metern. Mehrere Anbieter fahren in der Regel im 30-Minuten Takt zu den beliebten Orten Pointe du Bout, Anse-Mitan und Anse à l’Ane. Von dort aus erreichen Sie schnell einen der schönen Sandstrände und können einen entspannten Tag verbringen. Ein Ticket für Hin- und Rückfahrt kostet ca. 7 Euro und kann an Bord erworben werden. Informieren Sie sich jedoch unbedingt vor Fahrtantritt bis wann die Fähren an Ihrem Tag fahren.

Landeswährung

Auf Martinique ist die offizielle Währung der Euro. Ein Umtausch der Währung ist daher nicht notwendig. Die bargeldlose Bezahlung ist auf der Insel ebenfalls weit verbreitet, sodass häufig auch bequem per Kreditkarte gezahlt werden kann.

Reisezeit

Auf Martinique herrscht ein tropisches Klima mit ganzjährig hohen Temperaturen zwischen 27 und 30 Grad. Auch die Wassertemperaturen sind das ganze Jahr über angenehm zum Baden. Die beste Reisezeit ist in der Trockenzeit zwischen Dezember und Mai. In dieser Zeit ist die Luftfeuchtigkeit noch nicht zu hoch. Doch auch dann sind kurze, heftige Schauer nicht unüblich. Von Juni bis November ist Regenzeit. Vor allem im Norden der Insel kann es zu dieser Zeit auch zu Hurricanes kommen. Generell fällt im Norden der Insel mehr Niederschlag und es ist häufig etwas kühler als im Süden.

Die Hauptsaison für Kreuzfahrten ist zwischen November und April.

Webseite Hafenbetreiber und Tourismusorganisation

Video: Eindrücke von Fort-de-France (Martinique)

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