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Madeira

Madeira (Funchal) auf eigene Faust

Madeira gilt als grüne Oase im Atlantischen Ozean – freuen Sie sich auf eine eindrucksvolle Naturlandschaft und frühlingshaftes Klima das ganze Jahr. Die Blumeninsel verzaubert mit malerischen Fischerdörfern, bizarre Felsformationen und atemberaubende Ausblicke.

Highlights für Madeira auf eigene Faust

Madeira ist in erster Linie ein Gesamterlebnis. Das subtropische und insbesondere im Winter feuchte aber milde Klima bescheren der Insel eine wahre Pracht an Blumen und Pflanzen. Es fällt fast ein bisschen schwer, besondere Ausflugserlebnisse hervorzuheben. Wir versuchen es trotzdem!

Jardim Tropical Monte Palace

Auf dem Gelände des ehemaligen Monte Palace Hotels hat der Portugiese José Berardo in den 1980er Jahren einen beeindruckenden botanischen Garten angelegt. Nicht einmal 1km außerhalb von Funchal liegt der Ortsteil Monte, wo sich der Garten befindet.

Hier lässt sich in komprimierter Form die artenreiche einheimische Flora bewundern, daneben aber auch zahlreiche „exotische“ Vertreter, Kunst in Form von Azulejos-Bildern, Koi-Karpfen und vieles mehr.

Die Eintrittspreise liegen bei 10,- EUR für Erwachsene, Kinder bis einschließlich 15 Jahre sind in Begleitung einer Erziehungsperson kostenfrei.

Beim Eintritt ist für Erwachsene ein Glas Portwein dabei: Genießen Sie dies auf einer Terrasse im Garten, am besten mit Blick über die Stadt.

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Paúl da Serra

Eine Wanderung durch die Hochebene Paúl da Serra, im Nordwesten der Insel gelegen, erinnert an die rauen schottischen „Highlands“ und zeigt sich damit im starken Kontrast zum fast schon tropischen Süden Madeiras. Beeindruckend grün vom vielen Niederschlag und äußerst widerstandsfähig zeigt sich die Flora auf dem über 1.000m hohen Plateau inmitten der Insel.

Kleiner Tipp: Auf der Hochebene kann es sehr windig werden und es ist natürlich nicht mehr ganz so warm wie in Funchal. Nehmen Sie daher eine Jacke mit.

Hier lassen sich auch die bekannten „Levadas“ besichtigen, künstliche Wasserkanäle, über welche die Insel mit Frischwasser versorgt wird. Sie führen hier sternförmig vom Hochplateau in die tieferen Ebenen der Insel und sind der wesentliche Grund dafür, warum auf Madeira nur sehr selten Wassermangel herrscht.

Mercado dos Lavradores

Der „Markt der Bauern“ liegt inmitten von Funchal, in der Rue Latino Coelho, und bietet dem interessierten Besucher alles, was das kulinarische Herz begehrt. Neben Obst und Gemüse, können Sie auch tolle Gewürze, Fisch und Fleisch kaufen. Wir empfehlen, den frischen Fisch eher vormittags zu kaufen. Daneben finden sich schöne Stilelemente des Art déco, der Markt wurde Anfang der 1940er Jahre errichtet.

Wem nach der Fülle der Eindrücke von Gerüchen, Farben und Geschmäckern der Sinn nach etwas Entspannung steht, der findet auf der Dachterrasse des Marktes ein hübsches Café, wo man sich einen Cappuccino schmecken lassen und das bunte Treiben aus gebührender Entfernung weiterhin beobachten kann.

Die Marktzeiten sind wochentags von 7:00 bis 20:00, am Samstag nur bis 14:00.

Casa Colombo – Museu du Porto Santo

Man kann Madeira, und in diesem Fall die Nachbarinsel Porto Santo, im Grunde nicht verlassen, ohne das Wohnhaus des berühmten Seefahrers besucht zu haben. Um 1480, also noch ein gutes Jahrzehnt vor seiner weltverändernden Entdeckerfahrt, soll Christoph Kolumbus hier einige Jahre gelebt haben, seinerzeit noch in seinem Beruf als Zuckerhändler.

Neben Exponaten aus dem Leben des Christoph Kolumbus (z.B. Seekarten, Schiffsmodelle, Bilder) bietet das Museum auch interessante Ausstellungsstücke zur portugiesischen Seefahrt im Allgemeinen sowie zur Geschichte Porto Santos.

Porto Santos gehört mit der Insel Madeira zur Region Madeira und liegt ca. 50km nordöstlich der größeren Schwesterninsel. Mit dem Schiff lässt sich Porto Santo in rund 3 Std. erreichen. Für einen Tagesausflug kann das schon knapp werden. Die bessere Verbindung ist daher der 20-minütige Inlandsflug zwischen Madeira und Porto Santo.

Pico Ruivo

Der Pico Ruivo ist mit 1.862m die höchste Erhebung auf der Insel Madeira und liegt ca. 15km nördlich von Funchal. Der Pico ist ein beliebtes Ausflugsziel und auch für ungeübte Wanderer machbar. Bei gutem Wetter hat man von hier aus einen erwartungsgemäß vorzüglichen Ausblick über die Insel.

Leider ist der Pico Ruivo von Funchal aus durch das Hinterland auf direktem Weg nicht zu erreichen, so dass man den kleinen Küstenumweg über die VR1 in Kauf nehmen muss. Mit dem Auto gelangt man von Funchal aus in ca. 1 Std. zum Fuß des Pico.

Ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Pico Ruivo sind Sonnenauf- und Sonnenuntergänge – bewundern Sie das eindrucksvolle Naturschauspiel und das glänzende Licht auf den Felsen.

Pico Ruivo
Auf dem Pico Ruivo

Wissenswertes für Landausflüge auf Madeira

Reedereien und Routen

Madeira zählt zwar nicht zu den Kanarischen Inseln, wird aber von vielen Reedereien in deren Kanarenrouten mit eingebaut.

Die Kanaren sind ein typisches Wintergebiet für die europäischen Reedereien. Wer die weite Anreise in die Karibik oder nach Asien scheut, findet auf den Kanaren genügend Angebote für Kreuzfahrten in den Wintermonaten.

In der Wintersaison 2017/18 haben unter anderem die großen deutschen Kreuzfahrtgesellschaften AIDA und TUI Cruises verschiedene Angebote im Programm. Mit der AIDAsol, der AIDAblu , der AIDAvita und der AIDAprima hat der deutsche Marktführer gleich vier Schiffe auf den Kanaren. TUI Cruises bietet die Kanarenrundfahrt mit der Mein Schiff 4 an.

Einreise und Visum

Madeira und die Kanaren sind Teil des Schengen-Raums und gehören zur EU. Ein Visum ist nicht erforderlich. Deutsche Staatsbürger benötigen grundsätzlich nur ihren Personalausweis für die Einreise.

Beachten Sie aber, dass einige Routen (z.B. von TUI Cruises) auch Häfen außerhalb der EU anlaufen (z.B. Marokko). Daher sollten Sie sich rechtzeitig vor Beginn Ihrer Kreuzfahrt bei Ihrer Reederei über die genauen Einreisebestimmungen informieren.

Wenn Sie unsicher sind, ist es besser, einen (noch mindestens sechs Monate gültigen) Reisepass dabei zu haben.

Reisezeit

Die Kanaren sind zwar bekannt als Winterdestination, aber im Grunde sind sie inzwischen zum Ganzjahresziel für die Kreuzfahrtreedereien geworden.

Madeira liegt allerdingsnördlicher als die eigentlichen Kanarischen Inseln und hat ein eigenes Mikroklima, welches v.a. deutlich feuchter ist.

Daher hängt die Empfehlung der Reisezeit auch und vor allem davon ab, welche Aktivitäten Sie für Ihren Madeira-Landausflug vorziehen: für Strandtage empfehlen sich tatsächlich die klassischen Hochsommermonate. Allerdings sind hier häufig die Reiseangebote eingeschränkt, da die Reedereien die Schiffe in anderen Fahrtgebieten einsetzen.

Sind Sie in den Wintermonaten auf Madeira, können Sie durchaus auch einen Regentag erwischen. Aber auch im Januar und Februar erwarten Sie noch durchschnittlich 16 bis 17° Celsius Tagestemperatur und fünf Stunden Sonnenschein. Und nachts wird es in der Regel nicht kälter als 13°.

Wie erreiche ich das Stadtzentrum?

Zu Fuß

Der Fußweg beträgt je nach Liegeplatz entweder ein paar Hundert Meter oder ca. 2 km. Das Terminal liegt also sehr zentral, sodass jemand, der gut zu Fuß ist, leicht ohne Verkehrsmittel das Stadtzentrum erreicht. Dennoch hält die Insel aufgrund der Küstenlandschaft einige Steigungen bereit.

Taxi

Die Taxen auf Madeira sind gelb, mit einem blauen Streifen. Sie stehen direkt am jeweiligen Pier bereit und bieten Fahrten vom Hafen in die Stadt zu Festpreisen an, die meist auch noch verhandelbar sind.

Shuttlebus

Um ins Zentrum zu gelangen, können Sie in der Regel auch den Shuttle der Reederei nutzen, der vor allem häufig angeboten wird, wenn das jeweilige Schiff an der Außenmole anlegt. AIDA nimmt für diesen Service beispielsweise 5 Euro.

Oldtimer-Bus

Außerdem wartet am Anfang der Mole ein Oldtimer-Bus, der Sie für 2,50 € ins Zentrum bringt. Die Fahrt wird von den meisten Gästen aufgrund des Fahrzeuges als ein schönes Ereignis aufgenommen.

Fortbewegung auf Madeira

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Zu Fuß

Die Stadt Funchal, in dessen Hafen Ihr Kreuzfahrtschiff anlegt, kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Kreuzfahrtpassagiere, die nicht so gut zu Fuß sind, sollten jedoch gewisse Steigungen beachten und gegebenenfalls auf Verkehrsmittel zum Sightseeing zurückgreifen. Die Sehenswürdigkeiten in Funchal liegen generell jedoch dicht beieinander oder sind beispielsweise mit der bekannten Seilbahn zu erreichen.

Hop on Hop off Busse

Für die Besichtigung Funchals eignen sich die Hop On Hop Off Busse, da Sie individuell entscheiden können, an welchen Haltestellen Sie aussteigen, wie viel Zeit Sie dort verbringen wollen und wann Sie einen der nächsten Busse nehmen möchten, die alle halbe Stunde abfahren. Außerdem werden Ihnen Kopfhörer zur Verfügung gestellt, die Sie nutzen können, um den Informationen in deutscher Sprache zu lauschen.

In Funchal gibt es zwei verschiedene Anbieter, die sie an den unterschiedlichen Farben der Busse erkennen.

Yellowbustours (gelbe Busse):

Mit dem gelben Doppeldecker-Bus von Yellowbustours können Sie zwischen 9:00 und 17:30 Uhr im 30 Minuten-Takt insgesamt 23 Haltestellen anfahren. Eine Tour dauert insgesamt 85 Minuten.

City-Sightseeing (rote Busse):

Die Tour von City-Sightseeing teilt sich in zwei Linien auf:

  • Rote Linie: 90 Minuten mit 21 Haltestellen; Abfahrtzeiten zwischen 9:30 und 17:00 Uhr
  • Blauen Linie: 60 Minuten mit 11 Haltestellen; Abfahrtzeiten zwischen 9:45 und 17:15 Uhr

Je nach Tour und Ticket kosten die Fahrten mit den Hop On Hop Off Bussen rund 15 Euro.

Was die gelben und roten Hop On Hop Off Busse von einander unterscheidet, ist, dass die roten Busse in deutlich kürzeren Abständen ihre Runden drehen und auch zum Monte fahren (Blaue Linie), während die gelben Busse auch die Fahrt zur Steilküste und der Aussichtsplattform auf dem Gabo Girao anbieten.

Taxi

Auf Madeira bieten auch Taxifahrer Rundfahrten über die Insel an. Vereinzelt sprechen diese sogar deutsch. Sie treffen am Hafen auf sie, vor Ihrem Kreuzfahrtschiff oder auf dem Weg in die Stadt. Eine rund fünfstündige Fahrt für vier Personen kostet ca. 100 Euro.

Mietwagen

Ein weiteres ideales Verkehrsmittel für individuelle Erkundungstouren auf der Insel ist der Mietwagen. Auf Madeira finden Sie lokale sowie internationale Verleiher. Der Verleih findet leider nicht direkt im Terminal statt, jedoch haben Anbieter wie Rent a Car einen Verleih im Hafen Funchals.

Öffentliche Verkehrsmittel

Ein gut ausgebautes Verkehrsnetz ermöglicht die bequeme Fortbewegung in Funchal. Hilfreiche Informationen dafür bietet die Webseite der lokalen Verkehrsgesellschaft, die Sie sogar in deutscher Sprache erfassen können. Sie können entweder die Stadtbusse nutzen, die rund um das Zentrum unterwegs sind oder Sie greifen auf die Überlandbusse zurück, die Sie an andere Orte auf Madeira, außerhalb von Funchal, bringen.

Die meisten Buslinien, samt Sightseeing Busse, fahren in der Avenida do Mar, gegenüber der Marina Funchal und nahe an der Seilbahnstation ab und treffen dort ein. Jeder Anbieter verfügt über eigene Fahrscheine, die Sie beim Fahrer erwerben können, falls Sie umsteigen sollten, müssen Sie das erneut tun.

Webseite Hafenbetreiber und Tourismusorganisation

Alternativen zu Ausflügen auf eigene Faust

Madeira ist eine tolle Insel zum Erkunden und durch das gut ausgebaute Busliniennetz kommen Sie überall gut hin. Ein geführter Landausflug mit „Meine Landausflüge“ bietet sich auf der Blumeninsel dennoch an: Neben einer geführten Tour mit Highlights und Insider-Tipps erhalten Sie interessante Informationen und können dabei ganz sorgenlos die Insel bewundern.

Besonders Kreuzfahrtgäste, die auf ihren Landgängen den Massen aus dem Weg gehen möchten, werden sich bei „Meine Landausflüge“ gut aufgehoben fühlen. Die Landausflüge bieten alle Vorteile, die auch mit Landgängen auf eigene Faust einhergehen: sie sind kostengünstig, überzeugen mit kleinen Gruppen und schaffen eine persönliche Atmosphäre.


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