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Civitavecchia/Rom auf eigene Faust

Civitavecchia/Rom auf eigene Faust

Civitavecchia ist als „Sprungbrett“ nach Rom ein klassischer Hafen auf Mittelmeer-Kreuzfahrten und wird von den meisten Reedereien in diesem Rahmen angesteuert. Hier finden Sie alle nötigen Informationen, um Civitavecchia/Rom auf eigene Faust zu erkunden. Hinweise zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und hilfreichen Tipps rund um die Fortbewegung vor Ort erwarten Sie auf dieser Seite. Visualisiert finden Sie diese Informationen außerdem auf unserer Karte.

Highlights für Rom auf eigene Faust

Rom ist natürlich ein „Muss“ für jeden Kreuzfahrt-Gast auf der Route im westlichen Mittelmeer. Die ewige Stadt lockt mit zahlreichen Attraktionen wie dem Forum Romanum, dem Kolosseum und dem Petersdom. Zudem ist sie geschmückt mit Meisterwerken der Renaissance-Künstler Michelangelo, Bernini, Raffael und vielen mehr.

Kaum eine andere Stadt verbindet verschiedenste Epochen mit so zahlreichen Zeitzeugnissen auf gleichzeitig so lebendige und charmante Art und Weise. Angefangen mit den großteils noch sehr gut erhaltenen Baudenkmälern der Antike, über die unzähligen Gemälde, Fresken und Statuen der Renaissance, bis hin zum quirligen Großstadtleben der italienischen Hauptstadt: Rom bietet einfach alles, hier bleiben keine Wünsche offen.

Doch eignet sich die Metropole auch dafür, auf eigene Faust erkundet zu werden? Was muss dabei beachtet werden?

Kolosseum und Forum Romanum

Das Kolosseum war Schauplatz der berühmten Gladiatorenkämpfe im alten Rom. Erbaut um 70 n. Chr. unter Kaiser Vespasian ist das Kolosseum auch heute noch das größte Amphitheater der Welt. Beim Spaziergang durch die noch sehr gut erhaltenen Mauern des Kolosseums kann man die Schwerter der Gladiatoren noch sprichwörtlich klirren hören. Beachten Sie bei der Planung des Kolosseum Besuchs jedoch auch die Öffnungszeiten, die sich je nach Jahreszeit wandeln. Schließt es im Sommer je nach Sonnenuntergang meist um 19:15 Uhr, so haben Sie im Winter nur bis 16:30 Uhr die Möglichkeit, das Bauwerk zu besichtigen. Wer am ersten Sonntag des Monats das Kolosseum besucht, wird sich freuen, den Eintritt zu sparen. Es ist an diesem Tag generell kostenlos. Womöglich ist dann jedoch auch mit mehr Andrang zu rechnen.

Unweit vom Kolosseum in westlicher Richtung liegt der zentrale Platz des antiken Roms, das Forum Romanum. Hier lassen sich die beeindruckenden Ruinen zahlreicher Tempel der alten römischen Gottheiten bewundern, und beim Flanieren über die Via Sacra kann man eine Vorstellung davon erhalten, wie sich das öffentliche Leben im alten Rom abspielte.

Neben vielen Sonnentagen in Rom spielt das Wetter selbst in Italien mal verrückt. An regnerischen Tagen ist es ratsam, festes Schuhwerk zu wählen, da der steinige Untergrund teilweise alt und abgenutzt ist.

Das Kolosseum und Forum Romanum grenzen unmittelbar aneinander an, sodass die Besichtigung der beiden Sehenswürdigkeiten prima zu verbinden ist.

Petersdom und Petersplatz

Rom ist das Zentrum der katholischen Kirche und Sitz des Papstes. Ein Besuch von Petersdom und Petersplatz sollte sich kein Kreuzfahrt-Gast entgehen lassen. Hinter dem Petersdom erstreckt sich der eigenständige Nationalstaat Vatikanstadt, der aber für Touristen im Regelfall nicht zugänglich ist.

Es bedurfte mehr als 120 Jahren Bauzeit (von 1506 bis 1626) und mehr als 10 Baumeister, bis der Petersdom errichtet war. Man vermutet unter ihm das Grab des Apostels Petrus, dem das Bauwerk seinen Namen verdankt. Das Innere des Doms wird beherrscht von der beeindruckenden Kuppel Michelangelos, dem größten freitragenden Ziegelbauwerk der Welt.

Was Sie wissen sollten, wenn Sie den Petersdom besichtigen, ist, dass Ihre Schultern und Knie in jedem Fall bedeckt sein müssen. Achten Sie also an dem Tag der Besichtigung auf entsprechende Kleidung.

Der Petersplatz, der sich östlich vom Dom erstreckt, wurde hingegen von Bernini geplant. Hier wird jährlich zu Ostern die größte katholische Messe der Welt abgehalten, und wenn man im Zentrum des ovalen Platzes mit 240 Metern Breite steht, kann man leicht vorstellen, wie hier Hundertausende Menschen Platz finden. Nördlich des Petersplatzes findet man die Sixtinische Kapelle, mit dem weltberühmten Deckengemälde von Michelangelo.

Petersdom und Petersplatz liegen westlich des Tibers, etwa 4km vom Hauptbahnhof Roms entfernt. Wenn man den Fußweg nicht scheut, kann man unterwegs noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Rom/Civitavecchia auf eigene Faust

Der geschichtsträchtige Petersdom verzaubert regelmäßig seine Besucher

Fontana di Trevi

Der Trevi-Brunnen ist vermutlich einer der berühmtesten Brunnen der Welt, mit Sicherheit aber der populärste in Rom. Im 18. Jahrhundert nach einem Entwurf von Nicola Salvi erbaut, ist der Brunnen im klassizistischen Stil gehalten und beeindruckt mit seinen unzähligen bildhauerischen Details aus einer maritimen Szenerie auf 50m Breite.

Der Brunnen erfreut sich großer Beliebtheit unter Touristen, denn der Brauch will es, dass man eine Münze in den Brunnen wirft. Wer das tut, der kehrt angeblich auf jeden Fall nach Rom zurück. Wer sogar zwei Münzen wirft, der (oder die) verliebt sich in eine(n) Römer(in). Und wer sogar drei Münzen übrig hat, der mag in Rom sogar seinen Ehepartner finden.

Der Trevi-Brunnen sich ca. 1,5km in westlicher Richtung vom Hauptbahnhof entfernt, kann also leicht zu Fuß erreicht werden. Vor Ort sollten Sie jedoch unbedingt auf Ihre Taschen und Rucksäcke achten, da der Trevi-Brunnen einer der beliebtesten Orte für Taschendiebe ist. Das gilt natürlich in ganz Rom, auch für die weiteren Sehenswürdigkeiten, die Sie besichtigen.

Piazza Navona

Weitere weltberühmte Brunnen finden sich auf der Piazza Navona, ca. 1 km westlich vom Trevi-Brunnen gelegen. Hervorzuheben ist der Vierströmebrunnen (Fontana dei Quattro Fiumi) von Bernini in der Mitte des Platzes. Die Piazza Navona bezieht aber ihren einzigartigen Charakter nicht nur aus ihrer Historie: die zahlreichen Cafés, die den Platz säumen, ziehen Städter wie Touristen gleichermaßen an und schaffen insbesondere in den frühen Abendstunden eine wunderbar gelassene und charmante Atmosphäre.

Touristen, die die Piazza Navona in besonderer Ruhe genießen möchten und wenig Andrang schätzen, kehren am frühen Morgen, vor 10 Uhr ein oder lassen am Abend die beleuchteten Gebäude auf sich wirken. Doch auch außerhalb dieser Zeiten gehört die Piazza Navona zu den Highlights Roms, die nicht allzu überlaufen sind, daher eignet es sich auch für Besuche zu anderen Uhrzeiten.

Villa Borghese

Die Villa Borghese ist eine wunderschöne Parkanlage im Norden des Stadtzentrums, ca. 2 km vom Bahnhof entfernt. Wer sich vom oftmals doch recht hektischen Leben in der Großstadt zurückziehen und sich ein wenig in grüner Umgebung erholen möchte, der ist hier genau richtig.

Die ungefähr 5 Quadratkilometer große Parkanlage gehörte im 17. Jahrhundert dem borghesischen Fürstengeschlecht. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts befindet sich die Villa jedoch in Staatsbesitz, der Park ist also jedermann frei zugänglich.

Civitavecchia/Rom auf eigene Faust

Die friedliche und wunderschöne Grünanlage liegt mitten im Herzen der Stadt

Karte mit Sehenswürdigkeiten in Rom

Wissenswertes für Landausflüge in Rom

Reedereien und Routen

Die meisten Kreuzfahrt-Routen im westlichen Mittelmeer beinhalten einen Anlauf in Civitavecchia und damit die Gelegenheit für Landausflüge nach Rom. Unter anderem gibt es Mittelmeer-Kreuzfahrten von TUI Mein Schiff, AIDA, Costa und MSC, die einen Stopp in Civitavecchia einlegen.

Einreise und Visum

Italien ist Teil der EU und des Schengen-Raums. Ein Visum ist für deutsche Staatsbürger daher nicht notwendig.

Die meisten Reedereien erlauben eine Mittelmeer-Kreuzfahrt mit Personalausweis. Je nach Einreisebestimmungen der Reederei und weiteren angelaufenen Häfen kann es jedoch erforderlich sein, dass Sie einen gültigen Reisepass mitführen müssen.

Bitte informieren Sie sich dazu bei der Kreuzfahrt-Reederei über die gültigen Einreisebestimmungen.

Reisezeit

Das westliche Mittelmeer und damit auch Civitavecchia und Rom werden klassisch während der Sommermonate besucht. Hier ist es in der Mitte Italiens zumeist heiß und trocken.

Aber auch der Frühling und Herbst sind eine gute Reisezeit. Hier ist Schultersaison in Italien und es geht ruhiger zu. Nebensaison ist der Winter. Einige Reedereien haben aber inzwischen auch ganzjährige Angebote für das westliche Mittelmeer.

Transfer zum Kreuzfahrt-Hafenterminal

Da Civitavecchia ein wichtiger Hafen für Mittelmeer Kreuzfahrten ist, dient er auch häufig als Start- und Zielhafen. Daher reisen zahlreiche Passagiere beispielsweise mit dem Flugzeug nach Civitavecchia und benötigen Informationen bezüglich des Transfers zum Kreuzfahrt-Hafenterminal. Es gibt verschiedene Zugverbindungen, die die Flughäfen mit dem Hafen verbinden und weitere Transfer-Möglichkeiten. Diese werden unter anderem auf der Kreuzfahrt-Hafenterminal Seite aufgeschlüsselt.

Das Kreuzfahrt-Hafenterminal von Civitavecchia (Rome Cruise Terminal – RCT) bietet alleine 5 Piers für die Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen. Daneben gibt es ein eigenständiges Terminal für Fährschiffe (Autostrade del Mare – ADM). Auch wenn die Civitavecchia das Sprungbrett nach Rom darstellt, ist die Entfernung zwischen dem Hafens und der Metropole etwas größer. Das sollte in jedem Fall bedacht werden bei der Planung eines Landausflugs auf eigene Faust. Möglicherweise ist daher ein organisierter Ausflug die bessere Variante.

Wie erreiche ich das Stadtzentrum?

Shuttle Busse

Kostenlose Shuttle Busse bringen Passagiere vom Hafen zum Largo della Pace. Dort befindet sich auch ein Servicecenter. Liegt Ihr Schiff an der langen Mole parallel zur Stadt, wird an jedem Liegeplatz ein kurzer Stopp eingelegt, um weitere Passagiere mitzunehmen. Vom Pier 25 fährt der Shuttle Bus direkt zum Largo della Pace. Von dort aus können Sie die Stadt zu Fuß erkunden.

Wie erreiche ich Rom?

Von Civitavecchia nach Rom auf eigene Faust zu gelangen ist mit den nötigen Informationen keine Schwierigkeit. Gerade mit dem Zug gelangen Sie problemlos in die Metropole.

Öffentlicher Nahverkehr

Civitavecchia ist ein idealer Ausgangspunkt für Kreuzfahrt Ausflüge nach Rom. Zwischen dem Largo della Pace und dem Bahnhof liegen rund 1,5 km, die entweder zu Fuß oder mit dem Argo-Bus zurückgelegt werden können. Tickets werden am Hafeninformationszentrum verkauft, diese kosten pro Fahrt 2 Euro. Von den Piers 10-13 sowie vom neuen Terminal Amerigo Vespucci können Sie schon an der Haltestelle Fort Michelangelo aussteigen, da es von hier nur noch 600m zum Bahnhof sind.

Am Bahnhof von Civitavecchia gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, um nach Rom zu gelangen. Kreuzfahrer wählen gerne die Regionalzüge, da sie günstig sind und mindestens alle halbe Stunde fahren. Mit der Linie FL5 gelangen Sie in ungefähr 1 1/2 Stunden über Roma San Pietro nach Roma Termini. Das sogenannte BIRG-Ticket können Sie für 12 Euro erwerben. Es beinhaltet sowohl die Hin- und Rückfahrt als auch öffentliche Verkehrsmittel in Rom. Alternativ können Sie auch ein Einzelticket kaufen, dass 5,00 Euro kostet, also 10,00 Euro für Hin- und Rückfahrt. Allerdings sind hier die öffentlichen Verkehrsmittel in Rom ausgeschlossen.

Der Intercity fährt in 50 Minuten zum Hauptbahnhof von Rom (Roma Termini) und hat viel weniger Haltestellen als die Regionalzüge. Eine einfach Fahrt in der 2. Klasse kostet 11 Euro pro Person.

Eine besonders schnelle Alternative ist der Zug Le Frecce. Dieser bringt Sie ohne Zwischenstopps innerhalb 45 Minuten bis Roma Termini. Dieser Zug hat nur wenige Verbindungen am Tag, weshalb Sie sich hier die Fahrpläne vorab anschauen sollten.

Allgemein sollten Sie immer genug Zeit für die Rückreise einplanen, da beispielsweise Störungen oder Zugausfälle vorkommen könnten. Weitere Informationen über Fahrpläne und -kosten bekommen Sie unter Trenitalia.

Taxi

Mit rund 70 km ist Rom recht weit von Civitavecchia entfernt, weshalb Taxifahrten relativ teuer sind. Wollen Sie dennoch mit dem Taxi nach Rom fahren, müssen Sie mit einem Preis zwischen 120 und 150 Euro pro Fahrt rechnen.

Fortbewegung in Rom

Rom kann auf viele Weisen entdeckt werden. Dazu sind folgende Optionen gut geeignet.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem gut ausgebauten Verkehrsnetz Roms kann die Stadt problemlos erkundet werden. Es gibt zwar nur zwei Metrolinien (Linie A und Linie B), jedoch unzählige Busse und Trams, die in kurzen Abständen fahren. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Ticketpreise sehr billig, so kostet ein Einzelticket nur 1,50 Euro und ist für 100 Minuten gültig. Kinder unter 10 Jahren fahren in Begleitung eines Erwachsenen gratis.Über die Seite der Verkehrsbetriebs ATAC können Sie sich weitere Informationen über Preise und Fahrpläne einholen.

Hop-On Hop-Off Busse

Auch in Rom fahren die gängigen Hop-On Hop-Off Busse. Diese sind eine gute Alternative zu den öffentlichen Nahverkehr, da sie an alle wichtigen Sehenswürdigkeiten halten oder vorbeifahren und dabei können Sie noch eine tolle Aussicht genießen. Es gibt verschiedene Anbieter für Hop-On Hop-Off Busse in Rom, daher ist es ratsam, sich im Vorfeld zu informieren.

Zu Fuß

Wenn Sie gut zu Fuß unterwegs sind, können Sie Rom auch zu Fuß erkunden, da viele Sehenswürdigkeiten nicht so weit auseinander liegen. Jedoch sollten Sie im Sommer die heißen Temperaturen nicht unterschätzen und ausreichend Wasser trinken. Zudem sollten Sie sich bereits vorab einen Plan machen, welche Sehenswürdigkeiten Sie gerne sehen möchten.

Webseite Hafenbetreiber und Tourismusorganisation

Alternativen zu Ausflügen auf eigene Faust

Die Entfernung zwischen Civitavecchia und Rom ist ein wichtiger Faktor, der bei der Planung einer Rom-Exkursion unbedingt berücksichtigt werden sollte. Da die beiden Orte eine etwas weitere Strecke trennt, ist ein Ausflug auf eigene Faust in diesem Hafen eher weniger zu empfehlen. Wer dennoch in jedem Fall auf eigene Faust nach Rom aufbrechen möchte, sollte ein wenig Zeit in die Organisation investieren.

Bequemer ist jedoch die Variante des geführten Ausflugs. Auch „Meine Landausflüge“ bietet Ihnen diese Option, bei der Sie sich zurücklehnen und im Vorfeld wenig Zeit aufbringen müssen. Entspannt werden Sie vom Schiff abgeholt und nach Rom gebracht. Dort zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter die Highlights der Metropole mit reichlich Insiderwissen. Dank kleiner Gruppen bleibt die Atmosphäre persönlich und der Ausflug individuell.

Gerade Passagiere, die auf ihren Landgängen den Massen aus dem Weg gehen möchten, werden sich bei „Meine Landausflüge“ gut aufgehoben fühlen. Die Touren bieten alle Vorzüge, die auch mit Landgängen auf eigene Faust einher gehen – sie sind kostengünstig, im Programm häufig flexibel und überzeugen mit kleinen Gruppen, die eine persönliche Atmosphäre schaffen. Da sie dennoch geführt sind, profitieren Gäste vom Informationsgehalt, die die Reiseleiter mit ihrem Insiderwissen sicherstellen.

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